Schädelmodell mit Kiefergelenk
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Kiefer­behandlung bei CMD

Manuelle Therapie bei craniomandibulärer Dysfunktion, für ein entspanntes Kiefergelenk und eine ausgeglichene Körperstatik.

01 · Behandlung

Kiefer / CMD in Bad Soden am Taunus

Die Behandlung von CMD (craniomandibulärer Dysfunktion) ist ein besonderer Schwerpunkt unserer Physiotherapie in Bad Soden am Taunus. Viele Betroffene haben schon einen langen Weg hinter sich, Zahnarzt, Kieferorthopäde, Schmerztabletten. Wir behandeln mit Manueller Therapie nach osteopathischem Konzept und stimmen die Therapie auf die zahnärztliche Behandlung ab. Die Praxis ist auch aus Eschborn, Königstein, Kronberg und Frankfurt gut erreichbar.

Kiefer, Kopf und Halswirbelsäule stehen in engem funktionellem Zusammenhang. Häufig hängen Probleme mit den oberen Kopfgelenken (Atlas/Occiput) zusammen. Das kann dazu führen, dass sich das Standbeinverhalten oder die Gesamthaltung verschiebt, Gangunregelmäßigkeiten auftreten oder sich Kopfschmerzen einstellen.

Die Kiefermuskulatur (Öffnungs- und Schließmuskulatur) zieht von den Schläfen bis zum Brustbein und Schulterblatt und steht in Verbindung mit der Statik von Hals und Kopf. Eine Fehlstellung des Kiefers kann auch von weiter unten im Körper ausgelöst werden, deshalb untersuchen wir die gesamte Körperstatik und schließen mögliche Störfaktoren wie Blockaden und Fehlstellungen der Wirbelsäule in die Behandlung ein.

Die Manuelle Therapie bei CMD kombiniert Gelenktherapie, Verhaltensweisen im Alltag, Strategien zur Normalisierung der Kieferaktivität und Eigenübungen.

02 · Wissenswert

Typische Anzeichen einer CMD

Eine CMD zeigt sich oft nicht nur am Kiefer. Häufige Anzeichen sind:

  • Knacken oder Reiben im Kiefergelenk, eingeschränkte Mundöffnung
  • Zähneknirschen oder -pressen (vor allem nachts)
  • Kopfschmerzen, Spannung in den Schläfen, Nacken- und Schulterschmerzen
  • Ohrgeräusche, Druck auf den Ohren oder Schwindel
  • Gesichtsschmerzen und Verspannungen der Kaumuskulatur

Weil Kiefer, Halswirbelsäule und Körperhaltung eng zusammenhängen, untersuchen wir immer die gesamte Körperstatik. Zur Behandlung gehören Gelenk- und Weichteiltechniken, Entspannung der Kaumuskulatur und Eigenübungen, die Sie zu Hause weiterführen. Wird parallel eine Aufbissschiene getragen, stimmen wir die Therapie darauf ab.

03 · Einsatzbereiche

Einsatz bei

  • Okklusionsstörungen (Aufbissstörungen)
  • Kreuzbiss
  • eingeschränkter Kieferöffnung
  • Diskopathien des Kiefergelenks
  • Kiefergelenkarthrose
  • Kopf- und Nackenschmerzen
04 · Ablauf & Kosten

Rezept, Ablauf & Kosten

Ablauf

  1. Termin anfragen: online über unsere Terminanfrage, telefonisch oder per WhatsApp.
  2. Befund: beim ersten Termin untersuchen wir Sie und legen gemeinsam realistische Ziele fest.
  3. Behandlung: individuell nach Befund und ärztlicher Verordnung.
  4. Übungen für zu Hause: damit der Fortschritt auch zwischen den Terminen weitergeht.

Rezept & Kosten

Gesetzlich versichert: Mit einer ärztlichen Heilmittelverordnung übernimmt Ihre Krankenkasse die Kosten. Sie leisten die gesetzliche Zuzahlung von 10 % der Behandlungskosten plus 10 € je Verordnung; Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind davon befreit. Die Behandlung sollte in der Regel innerhalb von 28 Tagen nach Ausstellung der Verordnung beginnen.

Privat versichert oder Beihilfe: Sie erhalten eine Rechnung, die Sie bei Ihrer Versicherung bzw. Beihilfestelle einreichen.

05 · FAQ

Häufige Fragen zu Kiefer / CMD

Brauche ich für die CMD-Behandlung ein Rezept?
Für die Abrechnung über die Krankenkasse benötigen Sie eine Heilmittelverordnung, ausgestellt von Ihrer Zahnärztin, Ihrem Kieferorthopäden oder Ihrer Hausärztin.
Welche Rolle spielt Physiotherapie bei CMD?
Physiotherapie ist ein häufiger Bestandteil der CMD-Behandlung. Ziel ist es, Verspannungen der Kaumuskulatur zu lösen, die Beweglichkeit des Kiefergelenks zu verbessern und Zusammenhänge mit Halswirbelsäule und Haltung zu berücksichtigen, oft in Kombination mit einer Aufbissschiene.
Wie viele Behandlungen sind bei CMD nötig?
Das ist individuell. Häufig beginnt man mit einer Verordnung über sechs Einheiten und entscheidet dann gemeinsam mit der behandelnden Zahnärztin bzw. dem behandelnden Arzt über das weitere Vorgehen.
Kann CMD Kopfschmerzen oder Ohrgeräusche verursachen?
Ja, das ist möglich. Die Kau- und Nackenmuskulatur steht in engem Zusammenhang mit Kopf, Ohren und Halswirbelsäule. Die Ursache sollte ärztlich bzw. zahnärztlich abgeklärt werden.

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